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Wie Media-Scan-Technologie Schadsoftware identifiziert, die auf OT-Systeme abzielt

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Media Scan Shieldworkz
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Team Shieldworkz

Das unsichtbare Einfallstor der industriellen Cybersicherheit

In der Welt der Operational Technology (OT) werden die größten Sicherheitsrisiken oft übersehen. Während Industrieunternehmen intensiv in Netzwerksegmentierung, Firewalls und Fernzugriffskontrollen investieren, gelangt eine beständige und wachsende Bedrohung über einen Kanal an diesen Schutzmaßnahmen vorbei, der nahezu jede digitale Sicherheitsstufe umgeht: Wechselmedien.

USB-Sticks, Engineering-Notebooks, tragbare Festplatten, SD-Karten und sogar optische Datenträger sind nach wie vor unverzichtbare Werkzeuge in Fertigungshallen, Energieerzeugungsanlagen, Wasserwerken sowie in der Öl- und Gasindustrie. Sie transportieren Firmware-Updates, Konfigurationsdateien, Diagnosetools und Wartungssoftware. Sie sind per Definition vertrauenswürdig. Genau dieses Vertrauen nutzen hochentwickelte Angreifer gezielt aus.

Was medienbasierte Bedrohungen in OT-Umgebungen besonders gefährlich macht, ist das Zusammenspiel aus der Annahme eines Air-Gaps («Air-Gap-Mythos») und veralteter Infrastruktur. Viele Anlagenbetreiber glauben immer noch, dass die physische Trennung vom Internet ausreichenden Schutz bietet. Die dokumentierte Geschichte von Angriffen auf Industrieanlagen zeigt jedoch ein völlig anderes Bild.

Ein einziger infizierter USB-Stick kostet eine Kernkraftanlage zur Urananreicherung Jahre an Wiederherstellungszeit. In der heutigen Industriewelt kann dieselbe Bedrohung jeden Tag völlig unbemerkt das Haupttor Ihrer Anlage passieren.

Warum OT-Umgebungen IT-Sicherheitswerkzeuge nicht einfach übernehmen können

Die Security-Community hat Jahrzehnte damit verbracht, den Endpoint-Schutz für IT-Umgebungen zu perfektionieren. Enterprise-Antivirenplattformen, E-Mail-Gateways und Intrusion-Detection-Systeme sind ausgereift, bewährt und in IT-Umgebungen flächendeckend effektiv. Die Operational Technology operiert jedoch unter grundlegend anderen Rahmenbedingungen.

Industrielle Steuerungssysteme laufen häufig auf Altsystemen (Legacy OS), die das Ende ihres Support-Lebenszyklus erreicht haben. Echtzeitanforderungen bedeuten, dass selbst eine kurze Systemunterbrechung für einen Sicherheits-Scan zum Produktionsstillstand, zu Prozessstörungen oder im schlimmsten Fall zu unsicheren physikalischen Zuständen führen kann. Update-Zyklen für OT-Software werden in Jahren oder Jahrzehnten gemessen, nicht in Monaten. Die Verfügbarkeit und Integrität von Systemen haben absolute Priorität vor der Vertraulichkeit – das genaue Gegenteil der IT-Sicherheitsprioritäten.

Der Einsatz eines Standard-Unternehmensvirenscanners auf einer Engineering-Workstation, die mit einer PLC verbunden ist, kann mehr operativen Schaden anrichten als die Schadsoftware, die er erkennen soll. Aus diesem Grund ist eine speziell für OT-Umgebungen entwickelte Technologie zum Scannen von Wechselmedien keine Option, sondern eine Notwendigkeit.

Die gefährlichsten Einfallstore für Wechselmedien in OT/ICS-Umgebungen

Zu verstehen, wo Malware eindringt, ist der erste Schritt zur Entwicklung einer effektiven Wechselmedien-Sicherheitsstrategie. Die folgende Tabelle dokumentiert die am häufigsten in Industrieumgebungen verwendeten Wechselmedientypen, die damit verbundenen Risikostufen und die realen Bedrohungen, die sie ermöglicht haben.

Medientyp

Typische Verwendung in OT/ICS

Zugehörige Risikostufe

Reales Bedrohungsbeispiel

USB-Sticks

Firmware-Updates, Übertragung von Konfigurationsdateien an PLCs/HMIs

Kritisch

Stuxnet (2010), Verbreitung über USB auf Siemens-PLCs in einer iranischen Nuklearanlage

Engineering-Notebooks

Wartung vor Ort, SCADA-Diagnose, Software-Uploads

Kritisch

Angriff auf das ukrainische Stromnetz (2015), Schadsoftware wurde über eine Engineering-Workstation eingeschleust

CD/DVD-Medien

Installation von Legacy-Software, Backups von Prozessdatenarchiven (Historian)

Hoch

Kompromittierung von Air-Gap-Anlagen mittels optischer Medien in klassifizierten Umgebungen

SD-/Speicherkarten

Updates von HMI-Anzeigen, Datenaufzeichnung für Historians

Hoch

Industriespionage-Kampagnen gegen Energie- und Wasserversorger

Externe Festplatten

Große Datentransfers, Asset-Backups

Hoch

Einschleusen von Ransomware in Fertigungsbetrieben über tragbare Festplatten

Geräte von Dienstleistern/Partnern

Vor-Ort-Wartungstools, die von Dritten mitgebracht werden

Kritisch

Mehrere dokumentierte ICS-Sicherheitsvorfälle über Wartungs-Notebooks von Drittanbietern


Wie moderne Medien-Scanning-Technologie in Industrieumgebungen funktioniert

Ein effektives Scannen von Wechselmedien in der OT geht weit über eine einfache Virenprüfung hinaus. Industrielle Lösungen nutzen mehrere, sich ergänzende Erkennungsebenen, um sowohl bekannte Bedrohungen als auch zuvor unbekannte Angriffswerkzeuge zu identifizieren.

Ebene 1: Signaturbasierte Erkennung

Als Basis jeder Scan-Lösung vergleicht die signaturbasierte Erkennung Dateihashes, Byte-Sequenzen und Verhaltensmuster mit einer kontinuierlich aktualisierten Datenbank bekannter Malware. Für Industrieumgebungen pflegen effektive Lösungen OT-spezifische Bedrohungsdatenbanken, die bekannte Tools zur Manipulation von PLC-Logiken, HMI-Sabotagecode und SCADA-spezifische Malware-Familien enthalten, statt sich nur auf allgemeine IT-Malware zu beschränken.

Gegen bekannte Bedrohungen ist dieser Ansatz hocheffizient und ressourcenschonend. Die Einschränkung liegt in der Natur der Sache: Schadsoftware, die noch nicht katalogisiert wurde, kann nicht erkannt werden. Bei hochentwickelten, gezielten Angriffen – also der größten Gefahr für kritische Infrastrukturen – reicht eine rein signaturbasierte Erkennung nicht aus.

Ebene 2: Heuristische und verhaltensbasierte Analyse

Die heuristische Analyse bewertet Dateien anhand von Verhaltensmerkmalen statt bekannter Signaturen. Eine Datei, die versucht, industrielle Netzwerkgeräte zu identifizieren, PLC-Projektdateien auszulesen oder Konfigurationsregister von Automatisierungssoftware zu verändern, wird auch ohne übereinstimmende Signatur als verdächtig eingestuft.

Dieser Ansatz erweitert die Erkennungsrate erheblich auf modifizierte Malware-Varianten und bestehende Angriffswerkzeuge, die so verändert wurden, dass sie die Signaturprüfung umgehen. In der OT-Bedrohungslandschaft, in der Angreifer bewährte Tools häufig für neue Kampagnen modifizieren, bietet die heuristische Erkennung entscheidenden Schutz.

Ebene 3: Dynamische Sandbox-Analyse

Die leistungsstärkste Komponente moderner Medienüberprüfung ist die dynamische Analyse. Dabei werden verdächtige Dateien in einer isolierten, kontrollierten Umgebung ausgeführt, die ein OT-System simuliert. Die Sandbox beobachtet das tatsächliche Verhalten: Versucht die Datei, mit externen IP-Adressen zu kommunizieren? Versucht sie, die PLC-Firmware zu modifizieren? Deaktiviert sie die Systemprotokollierung oder ändert sie Prozesswerte?

Das Sandboxing ist die primäre Verteidigung gegen Zero-Day-Bedrohungen und Malware, die speziell dafür entwickelt wurde, Signaturen und einfache Heuristiken zu umgehen. Für Industrieumgebungen, die hochentwickelten, gezielten Angriffen wie Triton oder dessen Nachfolgern ausgesetzt sind, ist die dynamische Analyse kein optionaler Luxus, sondern eine zwingende Voraussetzung.

Ebene 4: OT-Protokoll- und Integritätsanalyse

Industriespezifisches Scannen geht über ausführbare Dateien hinaus. Es untersucht Engineering-Projektdateien, PLC-Konfigurationspakete, Firmware-Binärdateien und Prozessdatenarchive auf Anzeichen von Manipulationen. Es prüft, ob Dateien eingebettete Befehle industrieller Protokolle (z. B. Modbus, DNP3, EtherNet/IP, PROFINET) enthalten, die für den jeweiligen Dateityp ungewöhnlich sind.

Diese Ebene ist speziell darauf ausgelegt, Angriffe auf die Lieferkette (Supply Chain Attacks) und Insider-Bedrohungen zu erkennen, die von herkömmlichen Scannern vollständig übersehen werden. Eine Firmware-Update-Datei eines Herstellers, die auf dem Transportweg manipuliert wurde (eine dokumentierte Angriffsmethode), löst keinen standardmäßigen Antiviren-Alarm aus. Eine protokollsensitive Überprüfung kann diese Modifikationen jedoch identifizieren.

Vergleich der Erkennungsmethoden für OT/ICS-Umgebungen

Erkennungskategorie

Prüfschwerpunkt

Abgewehrte Bedrohungsart

Effektivität in der OT

Signaturbasierte Erkennung

Bekannte Malware-Signaturen, Hash-Abgleiche

Stuxnet, Industroyer, BlackEnergy-Varianten

Hoch bei bekannten Bedrohungen

Heuristische Analyse

Ungewöhnliches Dateiverhalten, Code-Anomalien

Modifizierte oder neu verpackte Malware

Mittel bis Hoch

Sandbox / Dynamische Analyse

Verhalten bei Dateiausführung in isolierter Umgebung

Zero-Day-Exploits, Ransomware-Dropper

Sehr Hoch bei unbekannten Bedrohungen

Protokoll-Anomalieerkennung

Ungewöhnliche OT-Protokollbefehle in Payloads

Triton-/TRISIS-Angriffe, PLC-Logikbomben

Hoch bei gezielten OT-Angriffen

Integritätsprüfung

Unbefugte Änderungen an Firmware und Konfigurationsdateien

Lieferketten-Manipulationen, Insider-Bedrohungen

Hoch für die Konfigurationssicherheit

Multi-Engine-Scanning

Parallele Analyse durch mehrere Erkennungs-Engines

Breitspektrums-Malware, Advanced Persistent Threats (APTs)

Höchste Gesamtabdeckung

Best Practices zur Implementierung in industriellen Umgebungen

Das Schleusen-Modell (Scanning Kiosk)

Die effektivste Architektur für das Scannen von OT-Medien ist die Bereitstellung eines dedizierten Scan-Kiosks (Datenschleuse). Hierbei handelt es sich um eine speziell entwickelte Hardware-Station an den Zugangspunkten der Betriebsstätte, typischerweise an der Pforte, der IT/OT-Netzwerk边界 oder im Vorbereitungsbereich der Engineering-Workstations.

Jedes Wechselmedium wird gescannt, bevor es physisch die Anlage betritt oder mit einem OT-System verbunden wird. Dadurch entsteht ein durchsetzbares Kontrolltor, das für das Betriebspersonal, Lieferanten und Dienstleister einfach zu verstehen und zu befolgen ist: Was nicht gescannt wurde, kommt nicht hinein. Das Kiosk-Modell erzwingt Disziplin durch Prozesse, statt sich auf das persönliche Ermessen des Einzelnen zu verlassen.

Scan-Protokolle für Engineering-Workstations

Engineering-Workstations stellen eine besondere Herausforderung dar. Sie werden häufig sowohl in Büroumgebungen als auch direkt in der Anlage eingesetzt, um Verbindungen zu PLCs, HMIs und SCADA-Systemen herzustellen. Ein Engineering-Notebook, das ein Software-Update von einem Herstellerportal herunterlädt und sich anschließend ohne vorherigen Scan mit einer PLC verbindet, stellt ein kritisches Sicherheitsrisiko dar.

Effektive Protokolle setzen voraus, dass Engineering-Workstations nach jedem Kontakt mit externen Netzwerken oder Medien und vor der Verbindung mit einer OT-Systemkomponente einem Scan unterzogen werden. Diese Disziplin («Scannen vor dem Verbinden») sollte durch Richtlinien und, wo möglich, durch technische Kontrollen erzwungen werden, die Verbindungen von nicht gescannten Geräten zu OT-Systemen blockieren.

Dienstleister- und Fremdfirmenmanagement

Einige der schwerwiegendsten dokumentierten Sicherheitsvorfälle in der OT wurden über Geräte von externen Dienstleistern verursacht. Wartungsfirmen, Systemintegratoren und Ausrüster bringen eigene Notebooks und tragbare Speichermedien für legitime Arbeitsaufgaben in Industrieanlagen ein – und manchmal unabsichtlich oder unbemerkt auch Schadsoftware.

Scan-Protokolle müssen alle Geräte von Dienstleistern und Partnern ausnahmslos als zwingende Zugangsvoraussetzung einschließen. Organisationen, die Ausnahmen von den Scan-Richtlinien für «vertrauenswürdige» Partner zulassen, schaffen genau die Schwachstellen, die professionelle Angreifer über Supply-Chain-Angriffe gezielt ausnutzen.

Intervall und Update-Management

  • Datenbanken für Bedrohungssignaturen sollten nach einem festen Zeitplan aktualisiert werden, wobei kritische OT-spezifische Bedrohungsinformationen sofort bei Bekanntwerden neuer Kampagnen integriert werden müssen.

  • Scan-Protokolle sollten regelmäßig überprüft und in das übergeordnete Sicherheitsmonitoring (SIEM/SOC) integriert werden.

  • Ergebnisse aus der Sandbox-Analyse sollten nicht nur auf unmittelbare Bedrohungen, sondern auch auf Indikatoren für Ausspähungsaktivitäten oder gezielte Vorbereitungen untersucht werden.

  • Regelmäßige Funktionstests der Scan-Lösung mit kontrollierten Testdateien stellen sicher, dass die Erkennungsleistung dauerhaft wirksam bleibt.

  • Die Sicherheitsrichtlinien sollten jährlich oder nach wesentlichen Änderungen der Industrieumgebung oder der Bedrohungslage überprüft und angepasst werden.

Wie Shieldworkz Industrieunternehmen mit OT-nativem Medien-Scanning unterstützt

Shieldworkz wurde von Experten für industrielle Cybersicherheit gegründet. Wir wissen, dass der Schutz von OT-Umgebungen mehr erfordert als die bloße Übertragung von IT-Sicherheitskonzepten auf die Industrie. Unsere Scan-Lösungen für Wechselmedien sind speziell auf die betriebliche Realität, Altsystem-Restriktionen und Bedrohungsprofile von industriellen Steuerungssystemen ausgelegt.

Funktion

Beschreibung

Geschäftlicher Nutzen

OT-native Scan-Kioske (Datenschleusen)

Dedizierte Scan-Stationen an den Zugangspunkten der Anlage, keine modifizierten IT-Werkzeuge

Eliminiert Schadsoftware, bevor sie die Grenzen des OT-Netzwerks erreicht

Multi-Engine-Bedrohungsanalyse

Paralleles Scannen mit mehreren Erkennungs-Engines gleichzeitig für maximale Abdeckung

Reduziert die Rate unerkannter neuer und gezielter Bedrohungen signifikant

Zero-Day- & Verhaltenserkennung

Dynamische Sandbox-Analyse, die verdächtige Dateien in einer isolierten, simulierten OT-Umgebung ausführt

Identifiziert Bedrohungen, für die noch keine Signatur oder kein Patch existiert

Flächendeckende Absicherung von Engineering-Workstations

Spezieller Scan-Workflow für Notebooks und tragbare Geräte von OT-Ingenieuren

Sichert den häufigsten Übertragungsweg für Schadsoftware in Industrieumgebungen ab

Compliance- & Audit-Berichte

Automatisierte Scan-Reports, abgestimmt auf die Anforderungen von IEC 62443, NERC CIP und NIST SP 800-82

Reduziert den Compliance-Aufwand und bereitet Ihr Unternehmen optimal auf Audits vor

Forensische Vorfallanalyse

Detaillierte Protokolle auf Dateiebene und Bedrohungszuordnung zur Unterstützung nach Sicherheitsvorfällen

Ermöglicht eine schnellere Ursachenanalyse und verbessert zukünftige Abwehrmechanismen

Vor-Ort-Implementierungskompetenz

Die Ingenieure von Shieldworkz arbeiten direkt mit Ihrem OT/ICS-Team für eine nahtlose Integration zusammen

Vermeidet Betriebsunterbrechungen bei der Implementierung in produktiven Industrieanlagen

Über die Bereitstellung der Technologie hinaus unterstützt Shieldworkz Ihre OT- und Sicherheitsteams bei der Erstellung von Richtlinien, Verfahren und Schulungsprogrammen. So stellen wir sicher, dass das Medien-Scanning in der Praxis funktioniert und nicht nur auf dem Papier existiert. Technische Kontrollen sind nur so stark wie die operative Disziplin, die sie stützt.

Speziell entwickelte OT-Medien-Scan-Lösungen statt für die Industrie modifizierter IT-Produkte:

  • Multi-Engine-Scanning mit OT-spezifischen Bedrohungsdatenbanken

  • Zero-Day-Erkennung durch dynamische Verhaltensanalyse in isolierten Umgebungen

  • Sicherheits-Workflows für Engineering-Workstations, angepasst an die Realität der Vor-Ort-Wartung

  • Compliance-Reporting konform zu IEC 62443, NERC CIP und NIST SP 800-82

  • Unterstützung bei der Vor-Ort-Inbetriebnahme durch zertifizierte OT-Sicherheitsingenieure

  • Kontinuierliche Updates zu Bedrohungslagen mit exklusivem Fokus auf industrielle Risiken

  • Unterstützung bei der Vorfallsreaktion (Incident Response) und forensische Analysemöglichkeiten

Fazit: Das Tor, das Sie nicht offen lassen dürfen

Die Faktenlage ist eindeutig. Von den Urananreicherungsanlagen in Natanz bis zu den Stromverteilungsnetzen in der Ukraine, von petrochemischen Sicherheitssystemen im Nahen Osten bis hin zu Produktionsanlagen in allen Industrienationen: Wechselmedien sind nach wie vor das am häufigsten ausgenutzte Einfallstor für Schadsoftware im Bereich der Operational Technology.

Dass diese Bedrohung so dringend adressiert werden muss, liegt auch daran, dass sie vollständig beherrschbar ist. Für Industrieumgebungen entwickelte Scan-Technologien existieren bereits. Die Erkennungsmethoden sind bewährt. Die Bereitstellungsmodelle sind praxisnah und mit realen industriellen Abläufen kompatibel. Die Lücke zwischen der Bedrohungslage und einem angemessenen Schutz ist nicht technischer Natur, sondern organisatorischer.

Verantwortliche für OT-Sicherheit, die zwar Netzwerkperimeter abgesichert, Segmentierungsstrategien implementiert und Monitoring-Lösungen eingeführt haben, das Risiko durch Wechselmedien jedoch ignorieren, lassen einen bewährten und gut dokumentierten Pfad für Angriffe weit offen. Moderne Akteure wissen das und nutzen es gezielt.

Es ist nicht die Frage, ob Ihr Unternehmen auf Schadsoftware auf Wechselmedien stoßen wird. Die Frage ist, ob Ihre OT-Umgebung in der Lage ist, diese zu erkennen und zu stoppen, bevor sie Ihre PLCs, HMIs oder sicherheitsgerichteten Systeme (SIS) erreicht.

Jeder Tag ohne ein OT-natives Scannen von Wechselmedien ist ein Tag, an dem Angreifer eine offene Einladung in Ihre industriellen Steuerungssysteme vorfinden.

Buchen Sie eine kostenfreie Beratung mit unseren Experten. Sind Sie sicher, dass die temporären Cyber-Assets und Wechselmedien, die Ihre Anlage passieren, absolut sicher sind? Schützen Sie Ihre kritische Infrastruktur vor gezielter Schadsoftware. Kontaktieren Sie Shieldworkz noch heute für eine kostenfreie, umfassende Beratung durch unsere OT-Sicherheitsexperten und erfahren Sie, wie Sie ein Zero-Trust-Medien-Scanning in Ihrer Umgebung implementieren können.

Zusätzliche Ressourcen:

Was sind Wechselmedien? Risiken, Richtlinien und Sicherheitslösungen für die OT finden Sie hier
Kostenlose Vorlage für Wechselmedien-Richtlinien für OT- und IT-Teams finden Sie hier
Leitfäden zur Behebung von Schwachstellen finden Sie hier 

Threat Report Shieldworkz

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